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Lernen mit dem Windexperimentierkoffer

Geschwister-Eichenwald-Schule in Billerbeck montiert Bausätze

17.11.2021/Kreis Coesfeld - In der vergangenen Woche setzte sich die Technikklasse der Geschwister-Eichenwald-Schule in Billerbeck aktiv mit den Themen Wind und Windenergie auseinander. Herbert Thesing, Koordinator des Projektes „Pictorius Windkraft“ am gleichnamigen Berufskolleg in Coesfeld, stellte der Gruppe zunächst den Windexperimentierkoffer vor: Mit seinen verschiedenen Bauteilen lassen sich die klassischen Rotorformen als Bausatz montieren. Danach können verschiedene praktische Erfahrungen gesammelt werden.

Die Schüler bekamen die Aufgabe, jeweils zu zweit die verschiedenen Windräder, wie etwa einen Darrieus-Rotor oder einen Savonius-Rotor, zusammenzubauen. In einem kleinen Wettbewerb wurden die Windräder schließlich auf der Testplatte geprüft, und es wurde ausgewertet, welches Windrad mehr Energie produziert. „Die Gruppe zeigte sich engagiert beim Aufbau der einzelnen Rotoren und war motoviert bei der Fehlersuche, um eine möglichst hohe Effektivität ihres Windrades zu erreichen“, berichtet Detlef Schütt, Schuldezernent des Kreises Coesfeld. Auf der Grundlage des erlernten Wissens soll die Schülergruppe dann im weiteren Projektverlauf eigene Kreationen von Windrädern entwickeln. Unterstützt werden sie dabei von ihrem Techniklehrer Johannes Bürger. Wenn die Windräder fertig gestellt sind, plant die Klasse einen Gegenbesuch ins Pictorius-Berufskolleg nach Coesfeld. Dort wird sie ihre Werkstücke vorstellen und die Effektivität der Miniatur-Windräder messen.

Dieses Projekt wird im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) und dem Förderprogramm EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) realisiert. In Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern setzt das zdi-Netzwerk aktuell verschiedene Modellprojekte in den MINT-Themenbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Ansprechpartnerin beim Kreis Coesfeld ist Andrea Menschner, Telefon 02541 / 189017; E-Mail: Andrea.Menschner(at)kreis-coesfeld.de.

Technik zum Begreifen: EFRE-Projekt mit heddier electronic GmbH

15.10.2021 - Für zwei Projektnachmittage öffnete das Unternehmen heddier electronic GmbH in Coesfeld sein Unternehmen für eine Schülergruppe aus der Sekundarschule Lüdinghausen. Die Lernenden der Jahrgangsstufen 9 und 10 bekamen von dem Geschäftsführer Clemens Heddier einen praktischen Einblick in die Geschäftsbereiche des Unternehmens Medien- und Sicherheitstechnik. Anschließend hatten sie die Möglichkeit, die verschiedenen Technologien in dem 450 qm großen Ausstellungsraum zu erleben und zu testen. „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr beeindruckt von den verschiedenen Video- und Touchstationen“, so Koordinatorin Janina Neukirch vom Netzwerk ‚Zukunft durch Innovation‘ (zdi) Kreis Coesfeld. Sie erprobten spezielle Beschallungssysteme oder konnten Tierstimmen an der interaktiven Infotafel identifizierten.

In einer museumsähnlichen Umgebung konnte die Schülergruppe am zweiten Projekttag die Funktionen und Leistungsfähigkeit moderner Sicherheitssysteme selber testen. Hierfür hatte der Dozent Marius Jasper, Sicherheitstechniker bei der Firma heddier electronic, drei verschiedene Schwerter mitgebracht. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle einer Fachkraft für Museumstechnik und bekamen die Aufgabe, die Exponate mit einem so genannten Human Detector Sensormodul mit eingebautem Signalgeber zur Alarmmeldung zu sichern. Die zehn Jugendlichen der Sekundarschule hatten in Kleingruppen an den verschiedenen Sicherheitslösungen gearbeitet. Ihre Ergebnisse wurden später im Plenum präsentiert. „Ich bin positiv überrascht, wie interessiert sich die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung der Aufgabenstellung zeigten. Sie haben schnell zu guten und sicheren Lösungen gefunden“, so Celmens Heddier. Am Ende des Projektages wurden alle Teilnehmenden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Das Unternehmen kann sich eine Wiederholung dieses Projektes, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, gut vorstellen.

Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld aktuell verschiedene Modellprojekte rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Fliegen lernen! St.-Pius-Gymnasium lässt Drohnen starten

28.09.2021 - An zwei Projektnachmittagen bauten die Lernenden der Technik-AG des St.-Pius-Gymnasiums in Coesfeld nun ferngesteuerte Mini-Drohnen aus einem Baukasten. Unter fachkundiger Anleitung des Elektrotechnikers Andreas Schöler aus Lüdinghausen lernten sie, welche Bauteile und welche Technik nötig sind, damit eine flugfähige Drohne entstehen kann.

Nach dem Fertigungsprozess setzte sich die Gruppe mit den physikalischen Prinzipen des Fliegens und den Steuerungsmöglichkeiten der Flugdrohne auseinander. Dozent Andreas Schöler erklärte die verschiedenen Funktionen der Steuereinheit und beantwortete Fragen der Schülerinnen und Schüler zu den Grundregeln des Drohnenfliegens. „Zum Beispiel gilt als Faustregel, dass eine Drohne nie höher als 120 Meter über dem Boden und stets nur in Sichtweite fliegen sollte“, erklärte Schöler.

Die selbst gebauten „Simulus-Drohnen“ konnten dann am gemeinsamen Flugtag am St.-Pius-Gymnasiums von den Teilnehmenden gestartet und geflogen werden. Dazu baute Technik-AG-Lehrer Stephan Neukirch in der Turnhalle einen Parcours auf, wo die Schülergruppe zeigen konnte, wie geschickt sie mit den Drohnen ist.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern aktuell verschiedene Modellprojekte im Bereich der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Ansprechpartnerinnen für zdi-Themen beim Kreis Coesfeld sind

Gelungener Auftakt des ersten Pilotprojektes: „Green Technology“ ist Schulthema in Olfen

13.09.2021 - Was sind erneuerbare Energien? Wie entsteht Strom aus Sonnenlicht? Und wie funktionieren Photovoltaikzellen? Mit diesen Fragen haben sich zum Start des Projektes „Green Technology“ in der vergangenen Woche insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler der Wolfhelmschule Olfen beschäftigt. Nach einer theoretischen Einführung durch Dozent Marius Schulte von der Firma Movebla Education Technology in Nordkirchen ging es für die angehenden Abiturienten direkt in den praktischen Laborversuch.

In kleinem Maßstab wurden Photovoltaik-Zellen mit einem Mini-PC so vernetzt, dass die Geräte bei entsprechender Sonneneinstrahlung automatisch eingeschaltet wurden. Um die Experimente anschaulich ausführen zu können, standen der Klasse unterschiedliche technische Geräte zur Verfügung – vom Computer zur Programmierung und Steuerung der Photovoltaikanlage über Solarpanel mit Ladegerät bis hin zu Glühbirnen für die Simulation von Sonnenlicht.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld aktuell verschiedene Modellprojekte rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein, berichtet Bildungsdezernent Detlef Schütt vom Kreis.

Welcher Beruf entspricht meinen Fähigkeiten? - Die "HandWerkStatt" an der Sekundarschule Rosendahl

Am 24. und 25.06.2021 haben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 und 9 der Sekundarschule Rosendahl die Möglichkeit an 12 verschiedenen handwerklichen Stationen ihre Fähigkeiten zu erproben und von regionalen Firmen Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu erhalten. Das Projekt "HandWerkStatt" wird von der Handwerkskammer Münster in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und dem zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld als BSO*-MINT-Projekt (*Berufs- und Studienorientierung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) angeboten und durch die Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. 10 regionale Unternehmen unterstützen es durch Mitarbeitende vor Ort. Sie haben so die Möglichkeit die Fachkräfte von Morgen live kennenzulernen.

Daten gegen den Klimawandel

Am Institut für Geoinformatik (Ifgi) in Münster erforschten Schüler*innen der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck, was sie gegen drohende Erderwärmung tun können. 

Havixbeck. Münster. Blinkende Lämpchen, dutzende Stecker und bunte Kabel ragen aus den Fahrradkörben der Schülerinnen und Schüler, während sie durch Münster radeln. Was von weitem so aussieht, als würden sie Elektronikbaukästen transportieren, sind so genannte SenseBoxes, mobile Messgeräte, die – richtig programmiert – wichtige Daten liefern. Informationen zur Feinstaubbelastung oder auch Fahrsicherheit lassen sich mit solcher Technik erfassen. 26 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck. Billerbeck (AFG) haben in der Projektwoche „Klima Daten Schule“ gemeinsam mit Wissenschaftlern gearbeitet und dabei nicht nur gelernt solche Messgeräte zusammenzubauen, sondern auch, diese zu programmieren und damit nützliche Daten bezüglich Klima und Umwelt zu generieren. Die openSenseLab gGmbH, ein aus dem Institut für Geoinformatik hervorgegangenes Start-Up organisierte die Projektwoche im Rahmen eines BSO-MINT-Projektes des zdi-Netzwerkes Kreis Coesfeld. BSO-MINT Projekte sind Maßnahmen der vertieften Berufs- und Studienorientierung (BSO), die im Rahmen von zdi (Zukunft durch Innovation) durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

Wie wichtig Datenerfassung in der Naturwissenschaft ist, verdeutlicht Dr. Thomas Bartoschek, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik und Mitgründer der openSenseLab gGmbH, indem er auf die Corona-Pandemie verweist. „Daten prägen unser Leben“, so Bartoschek. „Sie helfen uns, die Welt zu verstehen und zu gestalten.“ „Die Klimakrise“, sagt der Geoinformatiker, „wäre ohne Daten zur Erderwärmung oder zur Höhe des Meeresspiegels kaum zu begreifen.“

Daten auf kritische Art und Weise zu erfassen, zu visualisieren und zu bewerten hat einen Namen: Data Literacy -  eine Kernkompetenz, um an der zunehmend digital geprägten Gesellschaft teilhaben zu können. Am Ifgi sind die Jugendlichen dieser Fähigkeit einen großen Schritt näher gekommen.

Nachdem die Schüler*innen von Klimatologen der WWU Grundlegendes über Faktoren erfahren haben, die den Klimawandel befördern, ging es in diesem Projekt vor allem um Möglichkeiten, diese derzeit wohl massivste Bedrohung für die Menschheit zu verringern. Mit Hilfe der so genannten „KlimaDatenSchule – App“, einer vom Bundesumweltministerium geförderten Entwicklung von BildungsCent e.V. in Kooperation mit mediale pfade.org Verein für Medienbildung,  sowie dem Münsteraner Start-Up „re:edu“, ermittelten die Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten für Lebensbereiche, die sie selbst betreffen, seien es  Mobilität im Alltag, ressourcenschonende Ernährung oder der Schutz der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler zum Teil sehr konkret, etwa, wenn sie den Einfluss einer Verdopplung der Ausgabe vegetarischer Gerichte in der Schulmensa auf das Klima ermittelten und so errechneten, dass sich dadurch die CO2-Emissionen um 20% verringern würden, was pro Woche 10.000 gefahrenen Autokilometern entspricht.

Anschließend sammelten die Schülerinnen und Schüler mit den senseBoxes Daten zu Umwelt, Radwegqualität und Fahrsicherheit und veröffentlichten diese auf der openSenseMap und auf einer eigens programmierten Plattform (bike-box.sensebox.de) mit dem Ziel, dass die Stadtverwaltung mehr für bessere Fahrradwege tut und so mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren und die CO2-Emissionen weiter senken können.

Blickfeld Beruf - Einblicke in Ausbildungen bei regionalen Firmen

Von Schüler/innen für Schüler/innen!

In Kooperation mit der Kommunalen Koordinierungsstelle "Kein Abschluss ohne Anschluss" das zdi-Netzwerk im Kreis Coesfeld das Projekt „Blickfeld Beruf – Augenzeuge Azubi“ durchgeführt und in einem anschließenden BSO-MINT-Projekt „Blickfeld Beruf – Das Videoprojekt“ haben Schüler/innen aus dem Kreis Coesfeld aus Videorohmaterialien der regionalen Unternehmen fertige Kurzfilme erstellt, die Ausbildungen in den Unternehmen in den Fokus nehmen. Die zdi-BSO-MINT-Projekte werden durch das Wissenschaftsministerium und die Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die ersten Ergebnisse aus dem Videoprojekt können Sie sich hier ansehen:

Blickfeld Beruf - Azubi Video Seniorenstift Baumberge

Blickfeld Beruf - Metrica Azubi Video

Blickfeld Beruf - Firma Hoffmann

Blickfeld Beruf - Vedder

Janina Neukirch

zdi-Koordinatorin
Telefon: 02541/18-9016
Mobil:    0162/1075885
Telefax: 02541/18-9027
E-Mailjanina.neukirch(at)kreis-coesfeld.de

Andrea Menschner

zdi-Koordinatorin
Telefon: 02541/18-9017
Mobil:    0160/93286644
Telefax: 02541/18-9027
E-Mailandrea.menschner(at)kreis-coesfeld.de

Anna Mühlenkamp

zdi Assistenz & Abrechnung
Telefon: 02541/18-4201
E-Mail: anna.muehlenkamp(at)kreis-coesfeld.de