Aktuelles

Alle aktuellen und terminierten Projektkurse finden Sie hier: https://mint-community.de/gruppen/zdi-netzwerk-kreis-coesfeld/kurse/ und in unserem aktuellen Flyer!

Aktueller zdi Flyer Veranstaltungen und Kurse

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Die MINT-Werkstatt-Eröffnungswoche - Jetzt Angebote machen!

In der geographischen Mitte des Kreises Coesfeld, gut erreichbar mit dem Zug von Coesfeld, Lette und Lüdinghausen, liegt der Pavillon, indem aktuell die "MINT*-Werkstatt" entsteht: Lern- und Experimentierort für Kinder und Jugendliche im Kreis Coesfeld, aber auch Treffpunkt für Jugendliche und regionale Unternehmen, sowie MINT-Aktive.

Die Adresse der MINT*-Werkstatt ist:  Kreuzweg 61, 48249 Dülmen. *(MINT= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik)

In der Woche vom 5.-9. September 2022 wird die MINT-Werkstatt eröffnet und MINT-Aktive sowie MINT-Unternehmen sind herzlich dazu eingeladen sich zu beteiligen! Siehe auch den Infobrief!

Wer Lust hat ein Angebot zu gestalten, kann uns gerne kontaktieren!

Wir freuen uns auf Sie!

 

Aktuelle Projekte - Jetzt anmelden!

In Kooperation mit der Burg Vischering in Lüdinghausen plant das zdi-Netzwerk 2022 folgende Projekte:

  • Solarenergie - Wie aus Sonnenstrahlen Strom wird für Schülerinnen und Schüler der Klassen 3-5 (nach Terminvereinbarung)
  • 3D-Druck Workshop „Die Burg in drei Dimensionen“ (nach Terminvereinbarung)
  • 28.06. - 01.07.2022 "STARLIGHT" in Kooperation mit dem MExLab Physik der Uni Münster, jeweils von 09:30 bis 16:30 Uhr

Schaust du gerne in den Nachthimmel und freust dich über die vielen Sterne? Hast du dich schon mal über die Helligkeit oder die Farbe gewundert? Bist du gerne kreativ? Möchtest du lernen, wie du selbst kleine Videos erstellen kannst? Was hat es eigentlich mit dem Licht der Sterne auf sich, wie ist unser Planetensystem aufgebaut und wie werden kleine Filme erstellt?

  • 04.-08.7.2022,10:00 - 16:00 Uhr „Sternenkrieger – Baue dein eigenes Lichtschwert!“

  • 21.10.2022, 15:00 -19:00 Uhr und 22.10.2022 09:30 – 18:00 Uhr „Wizards of Worbla"

Anmeldungen zu allen Projekten sind möglich unter: kultur@kreis-coesfeld.de oder per Telefon unter 02591/7990-0!

Smart for Science der WWU Münster

Februar 2022 - Für kostenlose Workshops zur Elektromobilität werden 8. und 9. Klassen an Gymnasien und Gesamtschulen im Münsterland gesucht!


Das BMBF-geförderte Projekt smart for science wirft einen genaueren Blick auf die Nutzung digitaler Medien im Fachunterricht des MINT-Bereiches und erforscht, wie mathematisch-naturwissenschaftlicher Unterricht mit einem Alltagsmedium der Ler-nenden, dem Smartphone, gelingen kann.


Im Rahmen des Projekts werden drei Workshops in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik zum Thema Elektromobilität mit unterschiedlichem Smartphoneeinsatz angeboten. Entwickelt und durchgeführt werden die Workshops von den Fachdidaktiken Mathematik, Chemie und Physik in Kooperation mit dem MExLab ExperiMINTe, dem Institut für Kommunikationswissenschaften und dem Fachbereich Psychologie an der Universität Münster.


Die Projektzeit für smart for science ist jetzt verlängert worden und das Projektteam sucht deshalb nach Schulen, die mit ihren Klassen daran noch teilnehmen wollen. Das Projekt richtet sich an Klassen der Jahrgangsstufen 8 und 9 an Gymnasien und Gesamtschulen im Regierungsbezirk Münster, die an den Workshop-Angeboten kos-tenlos teilnehmen können. Die Projektmitarbeitenden werden die Workshops vor Ort an der jeweiligen Schule durchführen.


Die Workshops finden noch bis Ende Juni 2022 statt und dauern jeweils 4-4,5 Zeit-stunden. Sie können einzeln oder als Reihe an mehreren Tagen mit einer Klasse ge-bucht werden. Vor den Workshoptagen findet eine Einführungsstunde statt, in der die Klasse über das Projekt informiert wird. Termine werden nach Eingang vergeben.
Mehr Informationen finden sich unter go.wwu.de/smartforscience.


Fragen und Anmeldungen bitte an die WWU Münster

Ansprechpartnerin: Barbara Leibrock (E-Mail: barbara.leibrock(at)uni-muenster.de, Telefon: 0251 83-33516)

Klimaschutzprojekte an Schulen gesucht: Wer wird Energiesparmeister 2022 in NRW?

Februar 2022 - Von Mensa-Verein für die nachhaltige Schulverpflegung über Upcycling-Markt bis hin zu schulweiten Energiespar-Aktionen – der Energiesparmeister-Wettbewerb für Schulen sucht das beste Klimaschutz-Projekt von und mit Schülern aus NRW. Der Wettbewerb zeichnet das überzeugendste Projekt aus jedem Bundesland aus – die 16 Landessieger haben anschließend die Chance auf den Bundessieg. Bewerben können sich Lehrer und Schüler von allen Schularten bis zum 29. März 2022 auf www.energiesparmeister.de.

Das wartet auf die Energiesparmeister-Schulen 2022:

  • jeweils 2.500 Euro Preisgeld
  • die Chance auf dem mit weiteren 2.500 Euro dotierten Bundessieg (wird per Online-Voting entschieden)
  • eine Projektpatenschaft mit einem Unternehmen aus der Region
  • Auszeichnung durch das Bundesumweltministerium

Das beste Projekt aus jedem Bundesland wird Ende April von einer Expertenjury aus Politik und Gesellschaft bestimmt. Die 16 Landessieger treten Ende Mai per öffentlicher Online-Abstimmung auf www.energiesparmeister.de um den Bundessieg an.

Über den Energiesparmeister-Wettbewerb

Der Energiesparmeister-Wettbewerb (https://www.energiesparmeister.de) ist eine Aktion der gemein­nützigen Beratungs­gesell­schaft co2online und wird unterstützt durch die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Online-Klimaschutzberatung für Deutschland“.  co2online realisiert den Schul­wett­bewerb im vierzehnten Jahr in Folge und ver­gibt jedes Jahr Preise im Gesamt­wert von 50.000 Euro an enga­gierte Schulen.

Global Wind Day am 15. Juni 2022 Schloss Senden

Feburar 2022 - Ein Mitmach-Projekt für Schüler:innen aller Schulformen in der Region

Anlässlich des jährlichen Global Wind Days lädt der Schloss Senden e. V. in Kooperation mit den Energiedenkern des Pictorius-Berufskolleg-Coesfeld und anderen Partnern am Mittwoch, 15. Juni 2022, Schüler:innen und Lehrer:innen aller Schulformen in der Region ein, ihre eigene Windkraftkunst zu gestalten, zu bauen und im Schlosspark auszustellen. Das Motto lautet „Kunst – Kinetik – Klima: Fang den Wind ein!“ Die Ausgangsfrage ist: Wie können wir junge Menschen begeistern, sich mit regenerativen Energiequellen und der Gestaltung ihres Lebensraumes aktiv auseinanderzusetzen?

So nehmen Lehrer:innen mit ihrer Schulklasse teil an unserer Landart-Installation zum Thema Windkraft:

Zur Erforschung der aerodynamischen und formalen Möglichkeiten bei der Gestaltung von Windrädern stellen wir für den Unterricht den vom Pictorius-Kolleg entwickelten Windkoffer und eine mobile Experimentierbox mit allen notwendigen Materialien zur Verfügung.

Alles, was noch benötigt wird, sind mögliche Materialien, die sich für die Herstellung witterungsbeständiger Rotoren eignen. Adapter und Befestigungsmaterial werden für die Windräder zur Verfügung gestellt.

Und dann bauen die Lehrer:innen mit ihren Schüler:innen in Gruppen Windräder mit einem Durchmesser von maximal 50 Zentimeter und werden damit Teil einer großen Landart-Installation. Darüber hinaus erhalten die effektivsten und originellsten Windräder einen Publikumspreis.

Die Lehrer:innen können sich vorab in einem Workshop über die Vorgehensweise informieren. Weitere Informationen sowie eine Aufgabenbeschreibung unter:

www.pictorius-energiedenker.de

Kontakt: Herbert Thesing, E-Mail: th(at)pictorius.de

3D-Druck, Robotik und Metallverarbeitung: Langguth GmbH in Senden begeistert junge Leute

10.12.2021 - An zwei Projekttagen hatten sechs Schülerinnen und Schüler der Edith-Stein-Schule Senden nun die Möglichkeit, das Unternehmen Langguth GmbH in Senden-Bösensell kennenzulernen. Auf die Zehntklässler warteten spannende MINT-Projekte, die einen praktischen Einblick in die verschiedenen technischen Berufsfelder beim Hersteller von Etikettiermaschinen boten – darunter Mechatronik, technisches Produktdesign oder Industriemechanik. „Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau außerschulischer MINT-Lernorte im Kreis Coesfeld ein“, berichtet Andrea Menschner vom Kreis Coesfeld, die den Tag im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) organisiert hat.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Geschäftsführer Peter Tschoepe ging es für die Schülerinnen und Schüler an ihren „Arbeitsplatz“. Begleitet von Philipp Vogelsang und Christoph Kerkeling, den Mitarbeitern und Projektverantwortlichen, bauten und programmierten die Jugendlichen ein selbstfahrendes Auto mit Sensoren und zeichneten auf dem PC eine Handyhülle. Das Produkt wurde mit einem 3D-Drucker ausgedruckt, und die fertige Handyhülle konnte am Ende des Tages mit nach Hause genommen werden. Auch hatten zwei Schülerinnen die Möglichkeit, in der Produktionshalle des Unternehmens zu arbeiten, wo sie mit Unterstützung von Guido Essmann ein Mühlespiel aus Metall herstellten. Mit professionellen Metallwerkzeugen und einer großen Säulenbohrmaschine verarbeiteten die Mädchen das Material. Schulleiter Leifken und Nicole Konhäuser von der Edith-Stein-Schule freuten sich über das große Interesse und Engagement der Schülerinnen und Schüler. Die anderen Beteiligten zogen ebenfalls eine positive Bilanz und stellten eine weitere Zusammenarbeit in Aussicht.

Dieses Projekt wird im Rahmen der zdi-Landesinitiative und dem Förderprogramm EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) umgesetzt. In Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern bietet das zdi-Netzwerk aktuell verschiedene Modellprojekte in den MINT-Themenbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik an. Ansprechpartnerin Andrea Menschner von der zdi-Geschäftsstelle ist unter Telefon 02541/ 18 9017 oder per E-Mail  Andrea.Menschner(at)kreis-coesfeld.de erreichbar.

Lernen mit dem Windexperimentierkoffer

Geschwister-Eichenwald-Schule in Billerbeck montiert Bausätze

17.11.2021/Kreis Coesfeld - In der vergangenen Woche setzte sich die Technikklasse der Geschwister-Eichenwald-Schule in Billerbeck aktiv mit den Themen Wind und Windenergie auseinander. Herbert Thesing, Koordinator des Projektes „Pictorius Windkraft“ am gleichnamigen Berufskolleg in Coesfeld, stellte der Gruppe zunächst den Windexperimentierkoffer vor: Mit seinen verschiedenen Bauteilen lassen sich die klassischen Rotorformen als Bausatz montieren. Danach können verschiedene praktische Erfahrungen gesammelt werden.

Die Schüler bekamen die Aufgabe, jeweils zu zweit die verschiedenen Windräder, wie etwa einen Darrieus-Rotor oder einen Savonius-Rotor, zusammenzubauen. In einem kleinen Wettbewerb wurden die Windräder schließlich auf der Testplatte geprüft, und es wurde ausgewertet, welches Windrad mehr Energie produziert. „Die Gruppe zeigte sich engagiert beim Aufbau der einzelnen Rotoren und war motoviert bei der Fehlersuche, um eine möglichst hohe Effektivität ihres Windrades zu erreichen“, berichtet Detlef Schütt, Schuldezernent des Kreises Coesfeld. Auf der Grundlage des erlernten Wissens soll die Schülergruppe dann im weiteren Projektverlauf eigene Kreationen von Windrädern entwickeln. Unterstützt werden sie dabei von ihrem Techniklehrer Johannes Bürger. Wenn die Windräder fertig gestellt sind, plant die Klasse einen Gegenbesuch ins Pictorius-Berufskolleg nach Coesfeld. Dort wird sie ihre Werkstücke vorstellen und die Effektivität der Miniatur-Windräder messen.

Dieses Projekt wird im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) und dem Förderprogramm EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) realisiert. In Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern setzt das zdi-Netzwerk aktuell verschiedene Modellprojekte in den MINT-Themenbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Ansprechpartnerin beim Kreis Coesfeld ist Andrea Menschner, Telefon 02541 / 189017; E-Mail: Andrea.Menschner(at)kreis-coesfeld.de.

Technik zum Begreifen: EFRE-Projekt mit heddier electronic GmbH

15.10.2021 - Für zwei Projektnachmittage öffnete das Unternehmen heddier electronic GmbH in Coesfeld sein Unternehmen für eine Schülergruppe aus der Sekundarschule Lüdinghausen. Die Lernenden der Jahrgangsstufen 9 und 10 bekamen von dem Geschäftsführer Clemens Heddier einen praktischen Einblick in die Geschäftsbereiche des Unternehmens Medien- und Sicherheitstechnik. Anschließend hatten sie die Möglichkeit, die verschiedenen Technologien in dem 450 qm großen Ausstellungsraum zu erleben und zu testen. „Die Schülerinnen und Schüler waren sehr beeindruckt von den verschiedenen Video- und Touchstationen“, so Koordinatorin Janina Neukirch vom Netzwerk ‚Zukunft durch Innovation‘ (zdi) Kreis Coesfeld. Sie erprobten spezielle Beschallungssysteme oder konnten Tierstimmen an der interaktiven Infotafel identifizierten.

In einer museumsähnlichen Umgebung konnte die Schülergruppe am zweiten Projekttag die Funktionen und Leistungsfähigkeit moderner Sicherheitssysteme selber testen. Hierfür hatte der Dozent Marius Jasper, Sicherheitstechniker bei der Firma heddier electronic, drei verschiedene Schwerter mitgebracht. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle einer Fachkraft für Museumstechnik und bekamen die Aufgabe, die Exponate mit einem so genannten Human Detector Sensormodul mit eingebautem Signalgeber zur Alarmmeldung zu sichern. Die zehn Jugendlichen der Sekundarschule hatten in Kleingruppen an den verschiedenen Sicherheitslösungen gearbeitet. Ihre Ergebnisse wurden später im Plenum präsentiert. „Ich bin positiv überrascht, wie interessiert sich die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung der Aufgabenstellung zeigten. Sie haben schnell zu guten und sicheren Lösungen gefunden“, so Celmens Heddier. Am Ende des Projektages wurden alle Teilnehmenden mit einer Urkunde ausgezeichnet. Das Unternehmen kann sich eine Wiederholung dieses Projektes, das aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird, gut vorstellen.

Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld aktuell verschiedene Modellprojekte rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Fliegen lernen! St.-Pius-Gymnasium lässt Drohnen starten

28.09.2021 - An zwei Projektnachmittagen bauten die Lernenden der Technik-AG des St.-Pius-Gymnasiums in Coesfeld nun ferngesteuerte Mini-Drohnen aus einem Baukasten. Unter fachkundiger Anleitung des Elektrotechnikers Andreas Schöler aus Lüdinghausen lernten sie, welche Bauteile und welche Technik nötig sind, damit eine flugfähige Drohne entstehen kann.

Nach dem Fertigungsprozess setzte sich die Gruppe mit den physikalischen Prinzipen des Fliegens und den Steuerungsmöglichkeiten der Flugdrohne auseinander. Dozent Andreas Schöler erklärte die verschiedenen Funktionen der Steuereinheit und beantwortete Fragen der Schülerinnen und Schüler zu den Grundregeln des Drohnenfliegens. „Zum Beispiel gilt als Faustregel, dass eine Drohne nie höher als 120 Meter über dem Boden und stets nur in Sichtweite fliegen sollte“, erklärte Schöler.

Die selbst gebauten „Simulus-Drohnen“ konnten dann am gemeinsamen Flugtag am St.-Pius-Gymnasiums von den Teilnehmenden gestartet und geflogen werden. Dazu baute Technik-AG-Lehrer Stephan Neukirch in der Turnhalle einen Parcours auf, wo die Schülergruppe zeigen konnte, wie geschickt sie mit den Drohnen ist.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (kurz: zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern aktuell verschiedene Modellprojekte im Bereich der MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein.

Ansprechpartnerinnen für zdi-Themen beim Kreis Coesfeld sind

Gelungener Auftakt des ersten Pilotprojektes: „Green Technology“ ist Schulthema in Olfen

13.09.2021 - Was sind erneuerbare Energien? Wie entsteht Strom aus Sonnenlicht? Und wie funktionieren Photovoltaikzellen? Mit diesen Fragen haben sich zum Start des Projektes „Green Technology“ in der vergangenen Woche insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler der Wolfhelmschule Olfen beschäftigt. Nach einer theoretischen Einführung durch Dozent Marius Schulte von der Firma Movebla Education Technology in Nordkirchen ging es für die angehenden Abiturienten direkt in den praktischen Laborversuch.

In kleinem Maßstab wurden Photovoltaik-Zellen mit einem Mini-PC so vernetzt, dass die Geräte bei entsprechender Sonneneinstrahlung automatisch eingeschaltet wurden. Um die Experimente anschaulich ausführen zu können, standen der Klasse unterschiedliche technische Geräte zur Verfügung – vom Computer zur Programmierung und Steuerung der Photovoltaikanlage über Solarpanel mit Ladegerät bis hin zu Glühbirnen für die Simulation von Sonnenlicht.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Im Rahmen der Landesinitiative „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) setzt das zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld aktuell verschiedene Modellprojekte rund um die Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT, in Kooperation mit lokalen Unternehmenspartnern um. Die Erkenntnisse aus den Modellprojekten fließen in ein Gesamtkonzept für den Aufbau eines nachhaltigen außerschulischen MINT-Lernortes im Kreis Coesfeld ein, berichtet Bildungsdezernent Detlef Schütt vom Kreis.

Welcher Beruf entspricht meinen Fähigkeiten? - Die "HandWerkStatt" an der Sekundarschule Rosendahl

Am 24. und 25.06.2021 haben die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 8 und 9 der Sekundarschule Rosendahl die Möglichkeit an 12 verschiedenen handwerklichen Stationen ihre Fähigkeiten zu erproben und von regionalen Firmen Informationen zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu erhalten. Das Projekt "HandWerkStatt" wird von der Handwerkskammer Münster in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und dem zdi-Netzwerk Kreis Coesfeld als BSO*-MINT-Projekt (*Berufs- und Studienorientierung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) angeboten und durch die Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. 10 regionale Unternehmen unterstützen es durch Mitarbeitende vor Ort. Sie haben so die Möglichkeit die Fachkräfte von Morgen live kennenzulernen.

Daten gegen den Klimawandel

Am Institut für Geoinformatik (Ifgi) in Münster erforschten Schüler*innen der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck, was sie gegen drohende Erderwärmung tun können. 

Havixbeck. Münster. Blinkende Lämpchen, dutzende Stecker und bunte Kabel ragen aus den Fahrradkörben der Schülerinnen und Schüler, während sie durch Münster radeln. Was von weitem so aussieht, als würden sie Elektronikbaukästen transportieren, sind so genannte SenseBoxes, mobile Messgeräte, die – richtig programmiert – wichtige Daten liefern. Informationen zur Feinstaubbelastung oder auch Fahrsicherheit lassen sich mit solcher Technik erfassen. 26 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck. Billerbeck (AFG) haben in der Projektwoche „Klima Daten Schule“ gemeinsam mit Wissenschaftlern gearbeitet und dabei nicht nur gelernt solche Messgeräte zusammenzubauen, sondern auch, diese zu programmieren und damit nützliche Daten bezüglich Klima und Umwelt zu generieren. Die openSenseLab gGmbH, ein aus dem Institut für Geoinformatik hervorgegangenes Start-Up organisierte die Projektwoche im Rahmen eines BSO-MINT-Projektes des zdi-Netzwerkes Kreis Coesfeld. BSO-MINT Projekte sind Maßnahmen der vertieften Berufs- und Studienorientierung (BSO), die im Rahmen von zdi (Zukunft durch Innovation) durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft und die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

Wie wichtig Datenerfassung in der Naturwissenschaft ist, verdeutlicht Dr. Thomas Bartoschek, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik und Mitgründer der openSenseLab gGmbH, indem er auf die Corona-Pandemie verweist. „Daten prägen unser Leben“, so Bartoschek. „Sie helfen uns, die Welt zu verstehen und zu gestalten.“ „Die Klimakrise“, sagt der Geoinformatiker, „wäre ohne Daten zur Erderwärmung oder zur Höhe des Meeresspiegels kaum zu begreifen.“

Daten auf kritische Art und Weise zu erfassen, zu visualisieren und zu bewerten hat einen Namen: Data Literacy -  eine Kernkompetenz, um an der zunehmend digital geprägten Gesellschaft teilhaben zu können. Am Ifgi sind die Jugendlichen dieser Fähigkeit einen großen Schritt näher gekommen.

Nachdem die Schüler*innen von Klimatologen der WWU Grundlegendes über Faktoren erfahren haben, die den Klimawandel befördern, ging es in diesem Projekt vor allem um Möglichkeiten, diese derzeit wohl massivste Bedrohung für die Menschheit zu verringern. Mit Hilfe der so genannten „KlimaDatenSchule – App“, einer vom Bundesumweltministerium geförderten Entwicklung von BildungsCent e.V. in Kooperation mit mediale pfade.org Verein für Medienbildung,  sowie dem Münsteraner Start-Up „re:edu“, ermittelten die Jugendlichen Handlungsmöglichkeiten für Lebensbereiche, die sie selbst betreffen, seien es  Mobilität im Alltag, ressourcenschonende Ernährung oder der Schutz der Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Dabei wurden die Schülerinnen und Schüler zum Teil sehr konkret, etwa, wenn sie den Einfluss einer Verdopplung der Ausgabe vegetarischer Gerichte in der Schulmensa auf das Klima ermittelten und so errechneten, dass sich dadurch die CO2-Emissionen um 20% verringern würden, was pro Woche 10.000 gefahrenen Autokilometern entspricht.

Anschließend sammelten die Schülerinnen und Schüler mit den senseBoxes Daten zu Umwelt, Radwegqualität und Fahrsicherheit und veröffentlichten diese auf der openSenseMap und auf einer eigens programmierten Plattform (bike-box.sensebox.de) mit dem Ziel, dass die Stadtverwaltung mehr für bessere Fahrradwege tut und so mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren und die CO2-Emissionen weiter senken können.

Blickfeld Beruf - Einblicke in Ausbildungen bei regionalen Firmen

Von Schüler/innen für Schüler/innen!

In Kooperation mit der Kommunalen Koordinierungsstelle "Kein Abschluss ohne Anschluss" das zdi-Netzwerk im Kreis Coesfeld das Projekt „Blickfeld Beruf – Augenzeuge Azubi“ durchgeführt und in einem anschließenden BSO-MINT-Projekt „Blickfeld Beruf – Das Videoprojekt“ haben Schüler/innen aus dem Kreis Coesfeld aus Videorohmaterialien der regionalen Unternehmen fertige Kurzfilme erstellt, die Ausbildungen in den Unternehmen in den Fokus nehmen. Die zdi-BSO-MINT-Projekte werden durch das Wissenschaftsministerium und die Bundesagentur für Arbeit gefördert. Die ersten Ergebnisse aus dem Videoprojekt können Sie sich hier ansehen:

Blickfeld Beruf - Azubi Video Seniorenstift Baumberge

Blickfeld Beruf - Metrica Azubi Video

Blickfeld Beruf - Firma Hoffmann

Blickfeld Beruf - Vedder

Janina Neukirch

zdi-Koordinatorin
Telefon: 02541/18-9016
Mobil:    0162/1075885
Telefax: 02541/18-9027
E-Mail: janina.neukirch(at)kreis-coesfeld.de

Andrea Menschner

zdi-Koordinatorin
Telefon: 02541/18-9017
Mobil:    0160/93286644
Telefax: 02541/18-9027
E-Mail: andrea.menschner(at)kreis-coesfeld.de

Anna Mühlenkamp

zdi Assistenz & Abrechnung
Telefon: 02541/18-4201
E-Mail: anna.muehlenkamp(at)kreis-coesfeld.de