Kreisverantwortliche trafen sich mit Jugendhilfe Werne - Weiterentwicklung der Förderschulen im Einvernehmen anstreben

Meinungsaustausch im Kreishaus: Zu einem persönlichen Gespräch über die Entwicklung der Förderschulen trafen sich jetzt Landrat Dr. Christan Schulze Pellengahr, Schuldezernent Detlef Schütt und Schul-Abteilungsleiter Gregor Twilling mit Uwe Schenk, dem Geschäftsführer der St.-Christophorus-Jugendhilfe Werne. Wie berichtet, hatte die Jugendhilfe Werne die Absicht bekundet, im südlichen Teil des Kreises Coesfeld eine private Förderschule mit den Schwerpunkten „Lernen“ und „Soziale und Emotionale Entwicklung“ zu errichten.

Abteilungsleiter Gregor Twilling, Geschäftsführer Uwe Schenk (St.-Christophorus-Jugendhilfe), Landrat Dr. Christian Schule Pellengahr und Dezernent Detlef Schütt (v.l.n.r.) beim Treffen im Kreishaus (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Abteilungsleiter Gregor Twilling, Geschäftsführer Uwe Schenk (St.-Christophorus-Jugendhilfe), Landrat Dr. Christian Schule Pellengahr und Dezernent Detlef Schütt (v.l.n.r.) beim Treffen im Kreishaus (Aufnahme: Kreis Coesfeld, Christoph Hüsing)

Alle Gesprächspartner kamen überein, dass sie eine einvernehmliche Lösung anstreben. Wir wünschen eine gute Kooperation mit der Jugendhilfe Werne“, betonte Landrat Dr. Christian Schule Pellengahr. So sollen alle weiteren Schritte möglichst im Konsens abgesprochen werden. Wichtig sei auch, dass alle Schulen – die derzeitigen in Nottuln, Dülmen und Coesfeld sowie die künftige im südlichen Kreisgebiet – ein eigenes Profil mit eigenen Schwerpunkten entwickeln.

Die Jugendhilfe Werne erarbeitet derzeit mit einem externen erfahrenen Beratungsbüro ein konkretes Konzept. Grundsätzlich wird von der Jugendhilfe Werne eine kleine wohnortnahe Schule angestrebt. Wie beim Kreis Coesfeld sei es natürlich auch das Ziel, inklusiv zu arbeiten, so dass sicherlich auch einige Schüler in die Regelschule wieder integriert werden könnten, unterstrich Schenk. Die neue Förderschule der Jugendhilfe Werne könnte dabei, darin waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig, eine gute Ergänzung des vorhandenen schulischen Angebotes darstellen. Uwe Schenk stellte klar, dass die Jugendhilfe Werne keinesfalls die vorhandenen Förderschulen im Bestand gefährden wolle. Vielmehr müsse das gemeinsame Ziel ein Nebeneinander aller Förderschulen im Kreis Coesfeld sein.